Clicktag

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Jeder Werbebanner benötigt zwingend ein oder mehrere Linkziele, also eine Zielseite, die bei einem Banner-Klick aufgerufen wird. Damit der HTML5 Banner das genaue Ziel nicht kennen muss, gibt es den universellen Platzhalter namens Clicktag. Der Entwickler ruft anstelle einer bestimmten Web-Adresse den Inhalt dieser Clicktag-Variable auf. Diese ist während der Entwicklung noch undefiniert, sodass eine ungültige Seite erscheint. Wenn der Banner aber auf dem Adserver eingepflegt ist, stellt dieser den Clicktag zur Verfügung.

Der Inhalt dieser Variable ist immer noch nicht das Linkziel der Werbung, sondern eine Seite auf dem Ad-Server. Diese Seite zählt bei jedem Aufruf mit und trackt eventuell auch IP, Herkunft und andere wertvolle Nutzerdaten. Erst danach leitet der Server auf die eigentliche Werbeseite. Dieses Tracking erfolgt komplett unsichtbar und in Bruchteilen einer Sekunde.

Damit kann auch die Berechnung der Click-Through-Rate (kurz: CTR; auch: Klickrate) erfolgen. Wenn die Bannerwerbung 100-mal erscheint, und der Banner nur 1 einmal geklickt wurde, dann ist die Klickrate bei 1%.

Ein gewisser Standard hat sich bei den Clicktag Parametern noch nicht bei jedem Ad-Server durchgesetzt, sodass je nach Provider, die Schreibweise oder der Code komplett abweicht. In den Produktionsplänen der Medienagenturen stehen meistens die eingesetzten Hoster und die Einbindung des Linkziels.

Der Werbebanner kann auch ein zweites, drittes oder viertes Linkziel beinhalten, sodass auch mehr Clicktags von Nöten sind. Dazu gibt es dann weitere Variablen wie clicktag2, clicktag3, clicktag4 usw.

Das Interactive Advertising Bureau (IAB), ein internationaler Wirtschaftsverband, hat auch einen Standard für das “Clicktrough” vorgeschlagen, sowie viele Richtlinien, die bei der Bannerentwicklung zum Einsatz kommen sollten. Hier sind diese zu finden.

Entwickler bekommen häufig Rückmeldung seitens der Media-Agenturen, über nicht funktionierende Banner. Meistens liegt es an dem Clicktag, bzw. an der falschen Integration davon. Eine gute Lösung ist dabei immer auf den Adserver Webseiten wie AdForm, FlashTalking, Addition, oder Google Ad Manager die Dokumentation einzusehen, ggf. zusätzlich einen Beispielbanner anzusehen. Meistens benötigt der Banner je nach Anbieter gewisse Metatags, als auch bestimmte Konfigurationen.

Bei ThunderAds ist die richtige Integration des Clicktags schon reine Routine. Wir als Digital Agentur kennen alle gängigen Adserver und deren genaue Integration und Spezifikationen. Dadurch ist die Anzahl der Feedbackschleifen viel geringer und die Kampagne blitzschnell online.

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